Mittwoch, 16. März 2011

Offene Bühne März






























Lang ist es her. Eine einspurige Zugfahrt von Wolfsburg über Stendal nach Salzwedel.
Offene Bühne schwebte mir im Kopf , einfach sympathisch die Altmärker.
Schon im Eingangsbereich gezielte Blicke und auf der Gegenseite ein breites Lächeln.
Nach ein paar strahlenden Augenblicken und großer Freunde, wurde schnell klar der alte Geist der Veranstaltung ist nicht mehr da.
Seitdem Rausschmiss Tommy Bergers, ist die neue Strukturierung bedeutend spürbar.
Sehen lassen sich alte und neue Gesichter.
Magnus B. nennt sich das Projekt wo drauf alle gespannt warten. Gewechselt und getauscht heißt es, aber das Ziel der Band lag klar auf der Hand.
Auch eine der ehemaligen Siegerbands des „local heroes“ Wettbewerbes verfeinert den Abend im Altmärkischen Hanseats, die Rede ist von der ein wenig vergessen Kapelle Begbie.
Als erste Begegnung in dem engen Kreise der Altmark, war dieses ein schönes Erlebnis, warme Gitarren, feinfülliger Gesang lassen mein Herz mit der grandiosen Lichtshow höher schlagen.
Bayerischen Dialekt hört man schon im Backstagebereich, Jungsche Erwachsene treten auf die heiligen Bretter und machen „Rage Against The Maschine“ alle Ehre.
Die neue Szene betritt den Raum, starr wie ein Klopps so wie im Jahr zuvor. Kleine Pausen neben dem Geröchel präsentieren, dass neuen Metalcore-Beatdown-Gebumse? Publikum alles unter 17Jahren lassen ihre Fäuste hart an dem Gegner abprallen, ob das die kurzen Hosen machen, wo unleserliche Schriften geprintet wurden? Die neue Art des Moschens wird auch hier ein wenig falsch verstanden.
Die eigentlichen Helden der Veranstaltung stehen im Dunkeln, Filmen, Knipsen und machen einfach alles um den Bands ein schönen Abend zu bereiten, doch das wird oft vergessen.
Ich teile hiermit meinen größten Respekt den Ehrenamtlichen Mitarbeitern mit und verbeuge mich vor den Größten des Altmärkischen Landes.
Backstage-Uwe gibt auch an diesem Abend wieder alles mit seinem Team. Ich bin verdammt stolz auf diese Crew.
Ein schöner Abend, gute Musik, die Reise war es einfach wert und ich hoffe doch es gibt ein paar die auch gefallen an den Bildern finden.

Dienstag, 8. März 2011




Death Before Dishonor&Like An Oceans Tide&New Hate Rising

Batterien frisch geladen, Akku zeigt Bereitschaft an.
Alte Betonwände schaffen es nicht ganz den hochgedrehten Sound im Jugendhaus OST einzusperren.
Zu spät eingetroffen aber heute Abend ist das irrelevant, keinesfalls etwas verpasst
Headliner Death Before Dishonor steht noch aus.
Ein Blick in die Massen und auch hier nach wie vor dasselbe Klischee.
Gestochen und gehackt ist immer noch Hardcore-Mode schlechthin.
Die eingetragenen Kennzeichen auf den Autos verraten, dass Zuschauer aus ganz Deutschland vertreten sind, geparkt wird selbstverständlich auf dem Bürgersteig. Parkplatzmangel im Ghetto.
Es geht los, von der Bar, die sich in einem extra Raum befindet (den man erstmal finden muss) aus hört man die tief gestimmten Klänge der Gitarren.
Die Röhren glühen, Standby der Geräte verabschiedet sich.
Kurzer Check, auch hier sitzen die Tattoos, die sich keine Möglichkeit entgehen lassen überall hervorzublitzen.
Club ist klein, ganz angenehm, also wird das 17mm rangeschraubt und der Blitz eingeschaltet, Licht ist nicht vorhanden, von den roten Scheinwerfern abgesehen.
Fazit- Wirklich schlechtes Licht, nicht einmal eine 1: 1.4 Blende wäre an diesem Abend erfolgreich gewesen.


danke an die Bands, für den Abend